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Rock around the Clock mit Diabetes Typ 1 – Für Einsteiger: Aus dem turbulenten Familienalltag

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Rock around the Clock mit Diabetes Typ 1 – Für Einsteiger: Aus dem turbulenten Familienalltag
Mit Impulsen von Nicola Schmidt. Basiswissen und Alltagseinblicke für zuckerblutige Anfänger


Alles auf Anfang … und jetzt?

»Ein echtes Brett, dieser Diabetes Typ 1 (T1D), wenn er plötzlich mit der Tür ins Haus fällt«, sagt Maren Sturny, bei deren Tochter 2019 die Diagnose T1D gestellt wurde. »Man möchte den Kopf in den Sand stecken, und wenn man ihn herauszieht, ist einfach alles wie früher.«

Warum ist diese versteckte Behinderung im Alltag mit Kindern so eine Herausforderung? Was machen T1D-Familien eigentlich die ganze Zeit?

Maren erzählt in diesem Diabetesbuch persönlich, offen und mit viel Gefühl von den Anfängen und wie ihre Familie heute den Diabetesalltag meistert – eine gelungene Ergänzung zu klassischen T1D-Ratgebern. Es ist ein Blick hinter die Kulissen, hinein in ihren turbulenten Familienalltag, geschrieben mit leichter Feder. Auch Basiswissen sowie Lösungsansätze für typische T1D-Alltagssituationen werden vermittelt – leicht verständlich, ohne Ogottogott, dafür mit positiven Impulsen.

Maren nimmt Familien mit frischer T1D-Diagnose, deren Umfeld, aber auch die Fachwelt auf der Suche nach einem Perspektivwechsel und andere Neugierige an die Hand, gibt Halt in Zeiten der eigenen Überforderung, beruhigt, macht Mut, schärft das Bewusstsein und klärt auf, durchaus auch mit kritischem Blick.

Persönlich. Ehrlich. Lebendig. Praxisnah. Unverstaubt. Positiv.

Autorin & Speakerin Maren Sturny
Vorträge, Workshops, 1:1 Interaktionen, Expertentalks –
Ich möchte mit meiner Perspektive helfen, den Diabetesalltag von Familien wieder
bunt zu machen!

Es ist mir wichtig, positive Impulse im Alltag von Typ-1-Diabetes (T1D)-Familien und ihrem Umfeld zu setzen. Fachkräften im medizinischen Umfeld ermöglicht mein persönlicher und emotionaler Ansatz einen Perspektivwechsel.

Unsicherheit, Unwissenheit, die Sorge, Dinge mit falschen Worten und Gesten zu verschlimmern, anstatt zu verbessern, sowie ein Gefühl von Ohnmacht können dazu führen, dass sich das direkte Umfeld von Betroffenen nicht (mehr) herantraut an die eigentlich so lieben und nahestehenden Menschen, wenn diese Schicksalsschläge erleiden. Sei es der Tod, ein Unfall oder die Diagnose einer schweren, vielleicht sogar tödlich verlaufenden Krankheit. Oftmals verstummt das Umfeld, Menschen kapseln sich gegenseitig ab, hilflos und überfordert, obwohl es eigentlich der größte Herzenswunsch ist, ganz nah an die Betroffenen heranzurücken. Und diese sind in der Erstphase oftmals auch ratlos und stricken sich ihr Lebenskonzept erst wieder Schritt für Schritt, sortieren und erfinden sich aus dem entstandenen Chaos heraus neu. Ein Blick hinter die Kulissen ermöglicht es, die Perspektive der T1D-Familie einzunehmen, sich hineinzufühlen in ihre Herausforderungen und Nöte, Bedürfnisse und Anstrengungen. Daraus kann ein tieferes Verständnis wachsen, das Einfühlungsvermögen gestärkt werden und somit vielleicht auch der Nährboden für eine empathische und konstruktive Kommunikation gelegt werden.

Auch frisch diagnostizierten Familien kann ein Blick hinter die Kulissen hinein in den turbulenten Familienalltag mit Diabetes Typ 1 dienlich sein, denn er macht ein wenig vertraut mit dem von nun an ungewollt Alltäglichen. Er zeigt an vielen Stellen, dass frisch Betroffene nicht allein dastehen mit ihren Sorgen, Ängsten, Zweifeln, Nöten und auch ihrer Wut und Überforderung. Und so möchte ich Einsteiger*innen Mut machen, aber ohne das lapidare »Wird schon alles wieder gut«. Mein Blick ist positiv: Die Familienautorin Nicola Schmidt vom artgerecht-Projekt nennt es die »Ja‑Umgebung«, und ihr werdet in den von mir selbst hier verfassten Zeilen kein einziges »Muss« finden.

Ich bin mir sicher, dass diese »Ja‑Umgebung« ansteckend sein kann und dazu einlädt, den eigenen Weg in dem durch den T1D neu gesteckten Rahmen zu finden oder zu überdenken. Und ich rufe dazu auf, das Leben auf der Suche nach dem eigenen Weg nicht zu vergessen. Gewissenhaftes Diabetesmanagement ist die eine Seite. Dafür möchte ich hilfreiche Impulse geben. Dennoch auch einmal für ein paar Stunden abzuschalten in dem Wissen, dass der Unterzuckeralarm sich schon meldet, wenn Gefahr im Verzug ist, aber ansonsten Herz und Hirn einmal eine Auszeit zu gönnen, ist so wichtig für die Gesamtbalance. Eine Vorbildfunktion für die Kinder zu sein, bedeutet, dass sie sich von uns Gewissenhaftigkeit und Disziplin abschauen dürfen und den Ernst des Ganzen prinzipiell verstehen, aber auch, dass ihnen Möglichkeiten der Entspannung aufgezeigt werden, des Mal-abschalten-Dürfens, des »Mein Leben ist mehr als eine Ansammlung von Werten«.

Gerne fungiere ich als Diabetes-Familienalltags-Expertin oder Speakerin zu Schwerpunkten, die den T1D-Familienalltag thematisieren. Als Marketing- und Kommunikationsexpertin mit tiefgehender Konzernerfahrung  sowie dreifache Mutter mit Diakind und lebensbejahender Leidenschaft stehe ich als Gesprächspartnerin mit Erfahrung zur Seite, um anlassentsprechend zu interagieren.

Weitere Infos

Seitenanzahl: 281
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Maren Sturny (Nova MD)
Erscheinungsdatum: 08. August 2022 (Erstauflage)
Lesealter: ab 16 Jahren
Abmessungen: 16.1 x 2.6 x 22.6 cm
ISBN: 978-3985952533

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